Messerstiche und eine Blumenwiese

Ich Falle hin, stehe wieder auf um dann erneut auf die Schnauze zu fliegen. Im Moment kommt es mir vor als ob mein Leben nur noch aus Niederlagen und Rückschlägen besteht. Wo sind die tollen Momente auf den Instagramm Fotos? Wo ist diese Welt in der man scheinbar unbeschwert leben kann?

Wo ist die Straße zum Glück und wieso finde ich diese weder mit Navi noch mit Landkarte?

Bereits nach dem aufstehen befinde ich mich in diesem komischen Gefühlszustand der sich mit Messerstichen und einer Blumenwiese beschreiben lässt. Völlig Paradox. Ich versuche freundlich zu wirken, setze mein Lächeln auf. Warum mache ich mir selbst etwas vor? Man sieht direkt wie gespielt dieses Lächeln wirkt. Nicht einmal ein Lächeln kann ich vortäuschen. „Was kann ich überhaupt?“

Lustlos, schon fast gelangweilt sitze ich im Café. Ich beobachte die Menschen auf der Straße. Auch wenn ich meinen eigenen Blick nicht sehe, so bin ich mir sicher, dass dieser ziemlich böse dreinblickt. Warum scheint die Welt um mich herum so heil und friedlich, wenn doch mein Leben genau das Gegenteil davon ist? Paradox.

Der Tag vergeht ohne dass mir auch nur ein mal ein ernstgemeintes lächeln über die Lippen kommt. Auch Sport hilft mir in diesen Tagen nicht. Außer das ich danach kaputt bin, spüre ich keine Besserung. Ich bin kaputt, unglücklich, verbraucht.

Ich sitze auf meinem Bett und tippe mit zittrigen Händen diese Zeilen auf der Tastatur. Gleich gehe ich schlafen. Denn morgen ist ein neuer Tag. Ein neuer Tag voller Messerstiche und einer Blumenwiese…

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